Rückblick

Vom Filmhaus zur Stadthalle

Die Idee einer Stadthalle wurde in Höxter bereits im Jahr 1952 geboren. Auf dem Grundstück des ehemaligen Dampfsägewerks entstand 1956 aber zunächst das Residenz-Filmhaus mit einem Saal über rund 700 Plätzen. Da die großen Maschinen des Sägewerks mit schweren Betonpfeilern in der Erde verankert waren, konnten diese beim Bau der Residenz nicht aus dem Boden gezogen werden. Daher ist das geräumige Gebäude nicht unterkellert. Der Kinosaal im Inneren wurde so angelegt, dass er im Erdgeschoss im Bereich der Sitzplätze leicht abschüssig verlief. Fertiggestellt wurde der Bau des Filmhauses im September 1956.

Mitte der 1960er Jahre erwarb die Stadt Höxter das Gebäude und verpachtete es weiterhin als Kino- sowie Theatersaal. „Das Gebäude besitzt den besonderen Charme der 50er Jahre“, erinnert sich auch Heribert Schlinker, der das Kinohaus im Jahr 1975 übernahm. Zwei weitere, kleinere Kinosäle mit jeweils etwa 70 Plätzen wurden angebaut und ein Residenz-Café betrieben.

Der Wunsch zahlreicher Bürger, das Filmhaus zur großzügigen Residenz-Stadthalle umzubauen, wurde im Jahr 2004 erfüllt. Die Baukosten beliefen sich mitsamt den Außenanlagen auf rund 4,8 Millionen Euro. Seitdem ist die Residenz erneut als Spielort regionaler Theater sowie als Veranstaltungsort großer Feierlichkeiten genutzt worden.

Seit Beginn des Jahres 2015 betreibt das Gastronomie- und Eventunternehmen kds events die moderne Stadthalle, die auch einen Ausblick auf die historischen Wallanlagen Höxters gewährt. Genutzt werden kann das Gebäude aktuell für eine Vielzahl an Veranstaltungen: Theater, Konzerte, Bälle, Vereinsfeiern, Hochzeiten, Ausstellungen, Kongresse und vieles mehr. Das Team von kds events schafft dafür jeweils das passende Ambiente.